Georg Markus Schneider, Inhaber der Firma GMS CNC-Technik GmbH in Karlstadt, entschied sich, in diesem Jahr auf die Weihnachtspräsente an seine Stammkunden zu verzichten und das Geld einem gemeinnützigen Zweck zukommen zu lassen.
So überreichte er 5000 Euro an die Würzburger Christophorus Gesellschaft, die auch die stationäre Einrichtung Johann-Weber-Haus, die Bahnhofsmission, die Wärmestube sowie die Zentrale Beratungsstelle für Wohnungslose und Strafentlassene unter ihrem Dach vereint.
Dort soll das gespendete Geld für Ausgaben verwendet werden, die ansonsten keine Refinanzierung erfahren. Im Bild sind von links nach rechts zu sehen: Georg Markus Schneider, seine Lebensgefährtin Katharina Gajweska, Brigitte Abt von der Wärmestube, Stefan Gerhard vom Johann-Weber-Haus, Günther Purlein (Geschäftsführer) und Michael Lindner-Jung von der Bahnhofsmission.
Gemeinschaftssinn in Karlstadt gestern und heute: Die einst von den Bürgern gestifteten 14 Stationen des Kreuzwegs waren in einem erbärmlichen Zustand. Ihre 60 teils lebensgroßen Holzfiguren zeigten Risse und waren der Feuchtigkeit ausgesetzt. 2004 ging eine Rentner-Gruppe um den ehemaligen Polizeichef Bernhard Maier die Aufgabe an, den Karlstadter Kreuzweg zu retten. Der Karlstadter Bürgersinn fand sogar bundesweite Beachtung.
Bei der BR-Radltour, die Anfang August des letzten Jahres auch in Karlstadt Station machte, wurde Karlstadt zur gastfreundlichsten Stadt dieser Tour gewählt. Über den Gastro-Preis freuen sich die „Wirtevereinigung BR Radltour“ und die Stadt Karlstadt.

Der Karlstadter Geschäftsmann Georg M. Schneider unterstützt soziale Projekte.







